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Der Dynamikumfang in der Landschaftsfotografie

Der Dynamikumfang in der Landschaftsfotografie

Seit die Kamera erfunden wurde, wird immer noch versucht, eines der größten Wunder unseres Körpers zu kopieren: das menschliche Auge. Obwohl weit über hundert Jahre vergangen sind, seitdem der Mensch zum ersten mal “das Licht eingefangen” hat, sind wir leider immer noch weit davon entfernt, Mutter Natur zu übertreffen.

Denken Sie an den letzten wunderschönen Sonnenuntergang, den Sie am Meer gesehen haben: Sie werden sich sicherlich an die hellen und warmen Töne, die wunderbaren farbigen Spiegelungen der Wolken auf dem Meer und den goldenen Sand erinnern. Aber können ebenfalls Ihre Enttäuschung nachvollziehen, als Sie versucht haben ein Foto von diesem Moment zu machen. Egal, ob Sie es mit Ihrem Mobiltelefon oder mit Ihrer geliebten Spiegelreflexkamera aufgenommen haben – Sie werden das Problem kennen: auf den Himmel belichtet, ist der Strand zu einer Silhouette geworden, und umgekehrt, wenn Sie auf den Strand belichtet haben, erscheint der Himmel in der Aufnahme vollständig weiß.

Warum? Ganz einfach: Im sichtbaren Lichtspektrum sieht Ihr Auge viel besser als Ihre Kamera.

Was ist der Dynamikumfang?

Der Parameter, der dieses Verhalten beschreibt, wird als dynamischer Bereich bezeichnet. Er definiert die Differenz zwischen dem minimalen und dem maximalen Helligkeitswert, der von einem Medium aufgezeichnet werden kann. Im Wesentlichen gibt der Dynamikbereich daher die Fähigkeit Ihrer Kamera (und Ihres Auges) an, Details in sehr hellen und sehr dunklen Bereichen der Szene gleichzeitig zu sehen/einzufangen. Unser Auge hat daher eine Dynamik, die höher ist als die unserer Kamera-Sensoren.

Das menschliche Auge hat einen etwa doppelt so großen Dynamikumfang als aktuelle Kameramodelle.

Der Dynamikumfang in der Landschaftsfotografie

Dies erklärt, warum wir bei einem wunderschönen Sonnenuntergang Details in der gesamten Szene erkennen können, sowohl am hell erleuchteten Himmel oder auf dem dunklen Boden vor uns. Dazu ist unsere Kamera leider nicht im Stande. Das menschliche Auge kann gleichzeitig Bereiche unterschiedlicher Belichtung im Blickfeld erfassen und das Gehirn setzt diese Informationen so um, dass wir ein gleichmäßiges Gesamtbild sehen. Die Maßeinheit für den Dynamikumfang ist der Lichtwert (EV). Aktuelle DSLR Modelle bieten einen Dynamikbereich von etwa 13 bis 14 Blenden (EV). Wir könnten nun genauer auf die technischen Details der Interaktion der Photonen mit unserem Kamerasensor eingehen, aber vermutlich würden wir Sie damit nur langweilen, bzw. würde es Ihnen bei Ihrer nächsten Fototour kaum helfen.

So machen Sie bessere Landschaftsfotos

Wenn selbst die besten Kameras einen Dynamikbereich haben, der nur halb so groß ist wie der des menschlichen Auges, wie können wir dann einen wunderschönen Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang in seiner Pracht aufnehmen? Es gibt viele verschiedene Methoden um das Problem mit der Belichtung zu lösen, aber wir können sie in zwei Kategorien gruppieren:

  • Mehr oder weniger aufwendige Techniken in der digitalen Bildbearbeitung (HDR, Digital Blending, Luminosity Mask, usw.)
  • Verwendung von Fotofiltern

Welche der beiden Optionen ist besser? Die Verwendung von fotografischen Filtern (Option 2), bietet einige Vorteile, unter anderem:

  • Filter ermöglichen eine “saubere” Aufnahme, direkt vor Ort in der Landschaft, die eine bessere Endqualität ermöglicht
  • Es gibt Filter, die in der Postproduktion nicht reproduziert werden können (wie zum Beispiel der Polarisationsfilter oder auch der ND-Filter).
  • Die eine Möglichkeit schließt die andere nicht aus! Im Gegenteil, mit einer ausgewogeneren Aufnahme als Basis mit einem angeglichenen Dynamikbereich können Sie in der Nachbearbeitung noch bessere Ergebnisse erzielen und die Bearbeitung ist außerdem weniger zeitaufwendig. Sehr extreme Lichtsituationen können es unter Umständen erfordern, auch bei der Aufnahme mit Filtern, später ein Digital Blending oder HDR zu erstellen um ein perfektes Endergebnis zu erhalten.
Der Dynamikumfang in der Landschaftsfotografie

15 Sekunden – f/16 – ISO 100 – Canon 5DS-R – Canon 17-40mm – NiSi V5-Pro Filterhalter mit Landscape CPL – NiSi ND16 4 Blenden – NiSi GND8 0.9 Soft 3 Blenden
Foto: Daniel Schuhmacher

NiSi Grauverlaufsfilter (GND-Filter)

NiSi bietet hochwertige Neutraldichtefilter mit Verlauf (GND) an, mit denen Sie die Grenzen des Dynamikbereichs Ihrer Kamera überwinden können und gleichzeitig Details in den hellen und dunklen Bereichen der Szene erfassen können.

GND-Filter werden mit einem speziellen Filterhalter wie zum Beispiel dem NiSi M75 oder dem NiSi V6 vor dem Objektiv angebracht. Grauverlaufsfilter sind an einem Ende abgedunkelt und am anderen Ende durchsichtig. In der Mitte des Filters verlaufen diese beiden Flächen ineinander, von dunkel zu klar. Die NiSi Verlaufsfilter gibt es mit vier verschieden starken Übergängen: SoftMediumHard und Reverse. Jede dieser Varianten ist dazu in verschiedenen Intensitäten erhältlich, welche den Dynamikbereich entsprechend stark “wiederherstellen” können, angegeben in Blendenstufen (bzw. EV). Die gängigsten Intensitäten sind 2, 3 und 4 Blenden. Einige Filter (z.B. Soft) sind sogar auch mit 5 Blendenstufen verfügbar. Wenn Sie zum Beispiel den beliebten GND8 Medium 100x150mm Grauverlaufsfilter verwenden, erfasst Ihr Sensor die Bildinformationen sogar über einen Bereich von 16 EV (unter der Annahme eines maximalen Dynamikbereichs von 13 EV des Sensors). Dies liegt daran, dass die Informationen, die die Dynamik der Kamera um 3 EV überschreiten würden, durch den GND-Filter komprimiert werden und daher vom Sensor erfasst werden können. (Lesen Sie hier den Testbericht von Daniel Schuhmacher zum NiSi Medium Filter)

Vergessen Sie Resin-Filter: Die NiSi Filter sind alle aus hochwertigem optischem Glas gefertigt, um feinste Details aufzunehmen und um sie dauerhaft mit konstanter Qualität verwenden zu können. Die spezielle beidseitige Nanobeschichtung minimiert unerwünschte Reflexionen und verleiht den NiSi-Neutraldichtefiltern die Eigenschaft, wasserabweisend und sehr leicht zu reinigen zu sein.

Egal welches Haltersystem Sie verwenden: NiSi hat die Filter, die Sie suchen. GND-Filter (Graduated Neutral Density) sind in den Größen 75mm100mm150mm und 180mm (2mm dick) erhältlich. Der NiSi V6 oder V5-Pro ist der perfekte Filterhalter für Filter in der Größe 100x150mm, während der NiSi M75 optimal für kompaktere, spiegellose Systemkameras und Verlaufsfilter mit 75x100mm geeignet ist. Unsere 150mm Filterhalter (und das NiSi S5 System inkl. Polfilter) sind genau dass, was Sie für Ihr Nikon 14-24mm f/2.8, Tamron 15-30mm f/2.8 und andere Weitwinkelobjektive mit fester Sonnenblende oder gewölbter Frontlinse benötigen. Wenn Sie das Canon 11-24mm f/4 besitzen, haben wir einen maßgeschneiderten 180mm Filterhalter für ND- und GND-Filter (ohne Vignettierung) im Produktsortiment.

Der Dynamikumfang in der Landschaftsfotografie
Wir hoffen dieser Beitrag konnte Ihnen weiterhelfen.

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