Wer Felix Röser das erste mal sieht könnte meinen, er wollte jeden Moment einen Berg besteigen. Seine Naturverbundenheit strahlt er nicht nur durch seinen Kleidungsstil aus, sondern er liebt es wahrhaftig draussen in der Natur zu sein und atemberaubende Landschaftsaufnahmen zu erstellen. Seine Arbeiten konnte man schon auf einigen Ausstellungen vor Ort bewundern und für alle, die geführte Touren mögen, gibt Felix Fotoreise-Workshops für Iceland Photo Tours.


NiSi: Möchtest du uns etwas über deinen Beruflichen Werdegang vor/neben der Fotografie erzählen?

Felix R.: Direkt nach der Schule habe ich eine Ausbildung zum Werbefotografen in einem großen Studio in Nürnberg begonnen, aber sehr schnell gemerkt, dass das nicht das ist, was ich mir vorgestellt hatte und habe nach 1,5 Jahren die Ausbildung abgebrochen, um mich direkt selbstständig zu machen. Seit 2012 arbeite ich jetzt hauptberuflich als Fotograf in unterschiedlichsten Bereichen, aber der Hauptfokus liegt auf der Landschaftsfotografie.

NiSi: Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Felix R.: Mit 16 habe ich mir meine erste DSLR gekauft und habe damit herum experimentiert und schnell gemerkt, dass mir das sehr viel Spaß macht. 2012 bin ich dann für eine dreiwöchige Rucksacktour allein nach Island geflogen und habe mich in die Landschaftsfotografie verliebt.

NiSi: Warum hast du dich für die Landschaftsfotografie entschieden?

Felix R.: Draußen in der Natur zu sein war schon seit meiner Kindheit sehr wichtig für mich und in der Landschaftsfotografie kann ich meine beiden Leidenschaften Fotografie und Naturerlebnis perfekt kombinieren.

NiSi: Was war dein beeindruckendstes Erlebnis im Bezug auf die Fotografie?

Felix R.: Mein erstes Nordlicht 2013 an der Küste Norwegens. Mein Kumpel Stefan war schon im Schlafsack und ich wollte noch ein wenig warten und sehen ob sich nicht doch noch etwas am Himmel tut. Keine 5 Minuten später war der Himmel über uns grün und wir sind wie die Verrückten runter zum Strand in stockdunkler Nacht gerannt. So ein tolles Gefühl wie in dieser Nacht hatte ich selten wieder.

NiSi: Welches Motiv fehlt dir noch?

Felix R.: Baffin Island steht schon sehr lange auf meiner Bucketlist.

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Welche Tipps würdest du anderen Fotografen mit auf den Weg geben?

Immer dran bleiben und nie faul werden. Es gibt immer eine noch bessere Komposition!

NiSi: Wie würdest du selbst deinen fotografischen Stil beschreiben und wie hast du ihn entwickelt?

Felix R.: Starke Vordergrundkompositionen und lebendige Farben. Das trifft wohl am Ehesten auf meine Bilder zu, auch wenn ich gerne mal über meine Tellerrand hinaus fotografiere und beispielsweise mit dem Teleobjektiv arbeite und mich eher auf Details in der Landschaft konzentriere. Dieser Stil hat sich über die Jahre entwickelt durch den Austausch mit Freunden und Kollegen und durch die ständige Auseinandersetzung mit dem Medium Landschaftsfotografie in all seinen Spielarten.

NiSi: Welches Equipment verwendest du?

Felix R.: Ich arbeite mit einer Canon 5D Mark IV und am liebsten mit dem Canon 11-24mm.

NiSi: Erzähle uns etwas über deinen Workflow.

Felix R.: Verknüpfung von Bildelementen ist für mich der Hauptbestandteil meiner Fotografie. Ich such‘ mir ein Hauptmotiv und versuche es dann durch Linienführung und die Einbindung eines Vorder-, Mittel- und Hintergrund in ein ausgewogenes Verhältnis zu setzten und dadurch eine Tiefenwirkung zu erzielen.

NiSi: Was ist in deinen Augen das perfekte Foto?

Felix R.: Ein Foto das sowohl handwerklich gut gemacht ist und gleichzeitig viele bzw. die Emotionen transportiert, die beim Aufnehmen eine Rolle gespielt haben.

Vielen Dank für das Interview Felix.

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